Aus der Reihe „Praxis-Anwendungen eines 3D-Druckers“, Folge 742

Bei uns im Schlafzimmer steht – neben diversen anderen Dingen – ein Schrank. Wie jeder gute Schrank hat dieser auch Türen, welche wiederum mit „Griffen“ versehen sind. Nun ja, wären es wirklich Griffe, würde ich diesen Artikel nicht schreiben. Irgendwer kam auf die glorreiche Idee, dass ein Metallstift mit einem nicht entgrateten M8-Außengewinde samt zweier M8-Muttern „Stil“ hätte. Ich gebe zu, es sieht eigentlich nicht schlecht aus…

Nun steht der Schrank aber leider aufgrund der in Dachgeschoss-Wohnungen grundsätzlich schlechten Platzverhältnisse ein wenig im Weg, so dass man öfter als einem lieb ist an eben jenem unentgrateten Metallstift mit dem Arm entlangschabt, was ganz gern auch mal längerfristig schmerzhafte Spuren hinterlässt.

Gestern begannen dann die kleinen Zahnrädchen in meinem Kopf zu rattern. Irgendwie müsste man doch da was machen können. Abschleifen wäre ne Option, aber wozu hat man schließlich nen 3D-Drucker und Flex-Filament? Also mal eben was gezeichnet und das ganze mit ein paar Klicks in ner Rapid Prototyping Software nachgebaut.

Das schnell ausgedruckt und voilà, das Verletzungsrisiko ist gebannt. Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen 🙂

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